Berlin besteht aus mehr als nur dem Inneren des S-Bahn-Rings. Der Südwesten wächst, die Verkehrsinfrastruktur muss das auch. Weite Teile von Steglitz-Zehlendorf sind nur durch spärliche Busverbindungen erschlossen, am Stadtrand steht den Bewohnern ein Zugang zum ÖPNV oft nur im 20-Minuten-Takt zur Verfügung. Ein Zustand, der in einer Metropole wie Berlin alles andere als angemessen ist. Die Verdichtung aller Buslinien auf einen 10-Minuten-Takt zumindest während der Hauptverkehrszeiten von Montag bis Samstag ist daher unerlässlich. Eine Verkehrsoffensive ist dringend nötig, um die Menschen im Südwesten endlich angemessen ans Berliner Verkehrsnetz anzubinden.

UNSERE VERKEHRSOFFENSIVE FÜR STEGLITZ-ZEHLENDORF

AUSBAU DES U-BAHNNETZES

  • Die Verlängerungen der U-Bahn-Linie U3 von Krumme Lanke nach Mexikoplatz und darüber hinaus bis Düppel. Mögliche Option der Verlängerung bis in das Land Brandenburg
  • Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U9 von Rathaus Steglitz nach Lankwitz und darüber hinaus

MEHR ZUM THEMA U3-ERWEITERUNG

WEITERENTWICKLUNG DES S-BAHNNETZES

  • Taktverdichtung der S1 auf einen 5-MinutenTakt, mindestens während der Hauptverkehrszeiten von Montag bis Samstag
  • Bestellung, Planung und Bau des S-Bahnhofes Kamenzer Damm auf der Linie S2 (Dresdner Bahn)
  • Zweigleisiger Ausbau der S25 und Neugestaltung der Bahnhofszugänge am S-Bahnhof Lankwitz. Bis zur Zweigleisigkeit der S25 deutliche Erhöhung der Wagenanzahl bei den Zügen
  • Attraktive Umgestaltung des Bahnhofszuganges am S-Bahnhof Zehlendorf. Schaffung eines zweiten Fußgängerzuganges, der ebenfalls barrierefrei ist

RADVERKEHR STÄRKEN - ZUKUNFT AUF ZWEI RÄDERN

  • Angebotsorientierte Erhöhung von Fahrradabstellmöglichkeiten an allen U-, S- und Regionalbahnhöfen im Bezirk
  • Ausbau des Fahrradroutennetzes Berlin und Brandenburg und Bau einer Fahrrad-Highway-Verbindung entlang der S-Bahnlinie 1
  • Entwicklung des Fernradweges vom Fern-/Regional-S-Bahnhof Südkreuz bis Lichtenrade entlang der Dresdner-Bahntrasse

BUSVERKEHR AUSWEITEN

  • Taktverdichtung bei allen Buslinien der BVG auf einen 10-Minuten-Takt, mindestens während der Hauptverkehrszeiten von Montag bis Samstag
  • Erweiterung des BerlKönig der BVG in den Bezirk hinein

ENTLASTUNG UND LENKUNG DES INDIVIDUALVERKEHRS

  • Installation eines dynamischen Parkleitsystems für die Steglitzer Schlossstraße
  • Angebote erweitern zum Umstieg vom Auto in den ÖPNV, insbesondere für den Pendlerverkehr aus/nach Brandenburg

SICHERER FUßVERKEHR

  • Der Fußverkehr ist stärker in den Fokus zu nehmen: Es werden spezielle Schaltungen für längere Grünphasen, Bau von Fußgänger-Mittelinseln, grundsätzliche Absenkung aller Bordsteine an Fußgängerquerungen etc. geschaffen. Dies betrifft auch die bessere Förderung der Verkehrssicherheit für Seh- und Gehbehinderte, bzw. weitere mobilitätseingeschränkte Menschen. Dabei sind die Interessenvertretungen, bspw. Fuß e.V., der Blindenverband etc. zu beteiligen.

IN DIE ZUKUNFT DENKEN

  • Erstellung eines Verkehrskonzeptes für Lichterfelde-Süd, um die dort entstehenden knapp 2.500 neuen Wohnungen rechtzeitig an umfangreiche Mobilitätsangebote und -standards anzubinden. Wesentliche Verbesserung der Fußgängersicherheit im Kreuzungsbereich Giesensdorf, Osdorfer Straße/Ostpreußendamm. Ausbau der Osdorfer Straße in Berlin ab Lichterfelder Ring bis über die Landesgrenze hinaus nach Brandenburg; mit jeweils sicheren Fußgängerübergängen
  • Erstellung eines Verkehrskonzeptes für Wannsee, um der besonderen Lage des Stadtteils gerecht zu werden, insbesondere durch geeignete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf dem Kronprinzessinnenweg und der Königstraße sowie in den Nebenstraßen, zur Sanierung der Radwege und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit besonders an den Schulen und Kitas. Wesentliche Verbesserungen der Fußgängersicherheit und zur Vermeidung von Verkehrslärm an den zur Königstraße zuführenden Nebenstraßen, dem Wilhelmplatz und auf der Königstraße
  • Wiederinbetriebnahme der Goerzbahn als Zug der Zukunft mit technologieoffenem Ansatz beim Antrieb (Wasserstoff, batterie-elektrisch, …)
  • Neugestaltung des Breitenbachplatzes. Verkürzung des Autobahnzubringers vor dem Platz, Schaffung eines angenehmen Stadtplatzes mit Verweilqualität

GLEICHBERECHTIGTE TEILHABE

  • Die Havelchaussee muss für alle Menschen erreichbar sein. Deshalb wenden wir uns gegen die Sperrung der Havelchaussee für den öffentlichen und privaten Verkehr.