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23.09.2015
Biking City
Fahrradschnellwege für Berlin

Die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer in Berlin steigt ständig, der Boom der E-Bikes ist noch lange nicht vorbei. Darauf muss Berlin reagieren, um dem Anspruch einer fahrradfreundlichen Stadt gerecht zu werden. 

Die CDU Steglitz-Zehlendorf hat deshalb das Modell eines Radschnellweges entwickelt, das nicht nur kreuzungsfreie Radwege sondern auch eine Infrastruktur mit bewachten Fahrradparkhäusern und Service-Stationen vorsieht. 

Ausgangspunkt der Planung ist die Zwischennutzung der ehemaligen Stammbahn-Trasse vom Südwesten zum Potsdamer Platz. Die Möglichkeit der Wieder-Inbetriebnahme der Stammbahn soll dabei erhalten bleiben. 

 

Die alte Stammbahnstrecke, die ursprünglich von Potsdam bis zum Potsdamer Platz in Berlin führte, soll nach den Vorstellungen der CDU Steglitz-Zehlendorf als Fahrradschnellweg wieder belebt werden. Die Trasse würde kreuzungs- und ampelfrei im Wesentlichen entlang der S-Bahn-Linie 1 vom Berliner Süden bis zum Park am Gleisdreieck führen. Barrierefreie Rampen ermöglichen das Auf- und Abfahren, Service-Stationen mit E-Bike-Ladesäulen, Fahrradparkplätzen, Toiletten und Umkleidekabinen sind ebenfalls Teil der Planungen. Dort, wo die Stammbahn Straßen kreuzt, sollen Brückenkonstruktionen das ungehinderte Radfahren sicher stellen.

Die Kosten für das Radschnellweg-Projekt liegen im zweistelligen Millionenbereich. Nach der Vorstellung der CDU Steglitz Zehlendorf könnte zum Beispiel der laufende Betrieb aber durch die Vermietung von Werbeflächen entlang der Strecke finanziert werden.

Der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Heilmann und der Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann, stellten die entsprechenden Pläne jetzt in Berlin vor.

"Ich sehe das als Pilotprojekt für ein Radschnellweg-Netz für ganz Berlin. Wir haben in Berlin ja noch mehr stillgelegte Bahnstrecken, bei denen man über einen Umbau zum Radweg nachdenken könnte. Die Zahl der Radfahrer in der Stadt steigt erfreulicherweise stetig, der Boom der E-Bikes ist noch lange nicht zu Ende, ich sehe uns als Politiker deshalb in der Pflicht, diese Entwicklung mit einer entsprechenden Infrastruktur zu unterstützen.“

Die Arbeitsgruppe rund um Heilmann, die sich mit dem Thema seit rund einem halben Jahr befasst hat, sieht ausdrücklich nur eine Zwischennutzung der Trasse vor. Damit ist sichergestellt, dass die Deutsche Bahn AG als Eigentümerin der Strecke diese auch bei Bedarf wieder als Regionalbahnstrecke nutzen kann.

"Wir haben diese Variante in den Planungen berücksichtigt. Mutmaßlich vergehen aber eher Jahrzehnte als Jahre, bis das akut würde“, erläutert Heilmann. „Denn die Bahn müsste die Strecke in jedem Fall auch ohne Radweg komplett neu machen inklusive Elektrifizierung und Lärmschutz für die Anwohner. Im Rahmen dieser Bauarbeiten könnte dann auch der Radweg verlegt werden. Aber es wäre doch schade, nur auf ein vages „Vielleicht“ hin die Idee vom Radschnellweg nicht umzusetzen und das Gelände nicht zu nutzen. Wir haben hier den großen Vorteil, dass wir Platz haben und eine bestehende Strecke umbauen können. Viele andere Städte haben diesen Platz nicht.“
 

Fahrrad-Highway soll ins Obergeschoss über die Bahnstrecke

Link zum RBB - Nachrichten Artikel



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